Die Weine

Weißburgunder 2019

Mein allererster Weißwein, langer Kontakt mit den Beerenschalen, vergoren im kleinen Holzfaß und unfiltiert abgefüllt. Kräftiger Weißwein mit schöner Gerbstoffstruktur.
Schnell zugreifen, denn es gibt nur 300 Flaschen!

12,0% vol. - 15€

 

Spätburgunder Rosé 2019

Kräftiger, fruchtiger Rosé-Wein aus Spätburgunder-Trauben.
Der ideale Wein für laue Sommerabende.

12,5% vol. - 10€

 

Spätburgunder Rosé Sekt 2017

Leider ausgetrunken, Ende 2021 gibt es den 2020er Jahrgang

Spätburgunder 2016

Kräftiger, körperreicher Rotwein mit hohem Lagerpotential.
18 Monate im Holzfaß und selbstverständlich staubtrocken abgefüllt.

13% vol- 15€

Wenn ihr meine Weine probieren wollt, könnt ihr sie hier bestellen.

Der Weinberg

Seit 2013 bewirtschafte ich meinen, nun schon knapp 20 Jahre alten Weinberg. Ganz klassisch verleitete mich eine Zeitungsanzeige zum Kauf des Grundstücks. Die Spätburgunderanlage liegt mitten im Kraichgau – genau genommen zwischen Rauenberg und Malschenberg.

Anders als im modernen Zeitalter üblich, wird dieser Weinberg quasi nur von Hand bearbeitet. Nur die Maschinenarbeiten und der Pflanzenschutz werden vom Weingut Ihle übernommen.

Meine Überzeugung ist es, dass aus gutem Traubenmaterial auch entsprechend hochwertiger Wein erzeugt werden kann. Das Beste muss zuallererst aus dem Weinberg geholt werden, sodass übermäßige Schönungen im Keller wegfallen. Mein Fokus liegt deswegen auf selektiver Handlese. So produziere ich auf 2000 Quadratmeter rund 600 Flaschen pro Jahr.

Die Jahrgänge

2020

… war das bisher erfolgreichste Jahr für das Weingut Caracciolo. Zum ersten Mal gab es zwei große Ernten, eine für Sekt und eine für Wein. Die Trauben waren super gesund und die Jungweine sind schon sehr vielversprechend. Vom Jahrgang 2020 wird es im Frühjahr 2021 eine Weißburgunder und einen Rosé geben, Ende 2021 gibt es vielleicht schon neuen Sekt

2019

… war ein Superjahr für Rosé- und Weißweine. Im Gegensatz zu 2018 waren zwar die Tage heiß, dafür kühlte es sich nachts ab. Daraus resultierten reife, frische Weine mit einer angenehmen Säure. In meiner Abschlussarbeit in Geisenheim habe ich über sogenannte „Orange-Weine“ geschrieben, also Weine aus weiße Trauben, die nach Rotweinart verarbeitet werden. 2019 konnte ich das zum ersten Mal selbst testen, weil ich einen kleinen Weißburgunderweinberg vom Weingut Ihle bekommen habe. Auf das Ergebniss bin ich sehr stolz. Aus meinen Trauben habe ich ausschließlich Rosé gemacht.

2018

… wurde in den Medien als „Jahrhundertjahrgang“ gefeiert – noch bevor eine einzige Traube im Keller war. Das Jahr war von extremer Trockenheit geprägt und stellte sich als schwieriger heraus als gedacht. Der richtige Lesezeit war sehr wichtig, eine zu frühe Ernte führt zu unreifen, wenig aromatsichen Trauben, während eine zu späte Ernte alkohlreichen Weinen bedeutet. Ich habe hauptsächlich Roséwein produziert.

2017

… hatte ich mit Spätfrost zu kämpfen, durch den die Hälfte der Triebe abgefroren ist. Das restliche Jahr war taff, da die Tauben früh anfingen zu faulen. So entschied ich mich schon Ende August zu ernten und einen Sektgrundwein zu erzeugen. Dieser gärte in Holzfäßern und wurde im Frühjahr 2018 zur zweiten Gärung in  Flaschen gefüllt. In den Flaschen musste der Sekt dann neun Monate gären und reifen, damit sich die Kohlensäure gut einbindet. Die erste Charge ist fast ausgetrunken, der Rest liegt noch auf der Hefe und reift weiter.

2016

… war ein sehr ertragreiches Jahr mit guter Qualität. In diesem Jahr habe ich sowohl Rosé, als auch Rotwein produziert. Der Rosé kann schon erworben werden, der Rotwein wird bald gefüllt.

2015

… hatte ich mein bisher bestes Jahr. Das Wetter war bis Ende September wunderschön, sodass die Trauben optimal reifen und zum bestmöglichen Zeitpunkt gelesen werden konnten. Die Menge war zwar gering, aber dafür ist die Qualität sehr gut geworden. Ich habe aus meinen Spätburgunder-Trauben einen kräftigen Rotwein produziert, der noch lange lagern kann.

2014

… war ich schon deutlich besser organisiert und alles lief nach Plan. Doch die allgemeine Panik um die Kirschessigfliege sorgte dafür, dass ich die Trauben etwas früher ernten musste. Deshalb hat der Rotwein nicht so viel Alkohol und ist sehr elegant.

2013

… war mein erstes Jahr auf meinem eigenem Weinberg. Ich war mitten in der Ausbildung, weshalb ich noch nicht so genau wusste, wann ich welche Laubarbeit machen musste. Ein spätes Unwetter im August bereitete mir zusätzlich Probleme. So war dieses Jahr direkt mein schwierigstes. Trotz allem war ich mit dem fertigen Wein zufrieden und sehr stolz auf mein ersten, eigenen Jahrgang.

Der Winzer

Ich bin David Caracciolo, Jahrgang ’94 und studierter Winzer.
Nach dem Abitur wollte ich raus. Für mich hieß es: kein öder Schreibtischjob, sondern ein abwechslungsreicher Beruf mit viel Frischluft. Am Winzer Sein liebe ich, dass ich mein eigenes Produkt von Anfang bis Ende verfolge – von dem gewachsenen Traubenstock, über die reife Traube bis hin zum fertigem Wein.

2012-2014 Ausbildung beim Weingut Hummel

Timo Daiß und Bernd Hummel gaben mir alle Grundlagen zur Weinbereitung im Weinberg und Keller, hier entdeckte ich meine Passion für Rotwein, insbesondere Spätburgunder.

2014-2017 Studium in Geisenheim

Um mein Wissen auszubauen, studierte ich an der Weinbauuni in Deutschland. Es wurde viel über Wein geredet, auch außerhalb der Vorlesungen.

2016 Praktika bei Hattingley Valley, England

Einmal Sektmachen in England, was gibt es Schöneres? Rugby und Weinmachen am Limit trieben mich nach Großbritannien.

 2017 Viniculture, Berlin

Holger Schwarz zeigte mir, wie man den Wein an den Mann bringt und erweiterte durch „Natural Wines“ meinen Horizont.

 2018-2020 Masterstudium an der Humboldtuni Berlin

Der Wein ist nicht genug. des